Instamag #88 - UNSERE WOCHE IN BILDERN

laura
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Die kleinen Dinge des Lebens genießen.

Sonntag. Zeit, zur Ruhe zu kommen und nach einer anstrengenden, vollgepackten Woche für ein letztes bisschen Entspannung zu sorgen, ehe morgen der Trubel von Neuem losgeht. Viel gab es zu erledigen und jedes von uns SM-Girls tanzte arbeitstechnisch auf mehr als nur einer Hochzeit. Sicher, einiges davon sehen wir nicht nur als Arbeit an, kommt doch schließlich auch die Leidenschaft für das, was wir tun, meistens nicht zu kurz. Doch gelangen auch wir manchmal an den Punkt, an dem wir uns unweigerlich die Frage stellen, sind wir glücklich mit der Situation? Wollen wir nach einem langen Tag auf den Beinen, abends noch in die In-Bar, zur Party oder am heimischen Schreibtisch andere liegengebliebene Arbeiten erledigen? Können wir das überhaupt noch oder streikt irgendwann die eigene Energie? Und was ist überhaupt mit unserem privaten Ich, jenem Teil von uns, der es liebt mit dem Freund auf dem Sofa zu liegen oder mit den Lieblingsmenschen haufenweise Katzenvideos und andere dämliche Clips auf Youtube und Co. zu schauen? Kommt dieser Part zu kurz? Verlieren wir ihn vielleicht sogar? Und was wäre, wenn ja? Wäre das nicht unglaublich tragisch?


Denn sprechen wir es ehrlich aus, wir können uns in unserem Job pudelwohl fühlen und bei jedem neuen Häkchen auf der To Do-liste zufrieden glucksen, doch am Ende kommt es auf ganz andere Dinge an. Es sind die zwischenmenschlichen Beziehungen, die uns prägen, der faule Tag im sonnengetränkten Park, die Hand des Herzmenschen, die einem kurz liebevoll übers Bein streift und auch nach mehr als einem Jahr noch die Schmetterlinge im Bauch zum Flattern bringt. Es ist das Lächeln des besten Freundes, das einem entgegen strahlt, wenn er einem die Tür öffnet oder der Link zu diesem einen schmucken Paar Schuhe, das die liebste Freundin einem verzückt, da endlich reduziert, mal schnell per Facebook rüberschickt. Kurzum, es sind die kleinen Momente, die uns ausmachen, die unser Leben lebenswert und unser Herz stärker schlagen lassen.
Wenn wir das verlieren, sind wir nicht mehr wir selbst. Dann funktionieren wir mehr, als dass wir leben. Und zumindest uns ist das keine Arbeit der Welt wert.


So versuchten auch Lola und Mika, zwischen all dem Modetrubel der Fashion Week in Kopenhagen, dem skandinavischen Lebensflair gerecht zu werden. Da wurde geschlemmt, der ein oder anderen Einkaufsbummel betrieben oder einfach am Wasser mit einem guten Buch entspannt. Lari dagegen belohnte sich nach 10-stündigen Arbeitstagen mit neuen Platten oder Partyspaß in der freien Natur, während Sandra der gesunden Ernährung fröhnte und sich ab sofort an einem ganzen Haufen leuchtend-rosafarbener Flamingos erfreut. Meine Wenigkeit brachte sich mit Wassermelone in Sommerstimmung und war auch sonst in Sachen Blumen und Outfit ungewohnt farbenfroh.

 

Bleiben noch ein paar Stunden des Müßiggangs und der Entspannung, ehe morgen die Pflicht wieder ruft, von der wir uns aber bestimmt auch dieses Mal nicht werden unterkriegen lassen. 

 

Lilly | @bonnieandkleidblog

 

#1 Spieglein Spieglein...
#2 Die Dänen wissen Bescheid.
#3 Kopenhagener Mittagssnack.
#4 Modemeute bei Baum und Pferdgarten.

 

 

Lola | @lola_loud

 

#1 Off to Copenhagen!
#2 Abendprogramm.
#3 Han Kjøbenhavn.
#4 Schöner Wohnen.

 

 

Lari | @endofdaze

 

#1 Die Welt ist keine Scheibe, sondern eine Discokugel.
#2 Groggy-Lari nach zehn Stunden Maloche.
#3 Ich mag meinen Job | New in: Mr. Bowie.
#4 Weekdayjumpsuitliebe.

 

 

Laura | @laura_nanatique

 

#1 Sommer = Wassermelone.

#2 SALE SALE SALE. Die Dame hat ausgemistet.

#3 Vanitas.

#4 Rosa.

 

 

Sandra | @___sandramarie

 

#1 Hello SUNday.
#2 Die tollsten Männer stehen nachts um zwei mit einer Flamingo-Lichterkette vor der Tür.
#3 10 Euro = ein Haufen Ruccola.
#4 Welcome Home, Babes! <3

 

    AUTHOR:
    LAURA SODANO

    Lebe lieber ungewöhnlich.

    Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Was für die einen nach Schizophrenie par Exellence klingen mag, ist für sie selbstverständlich. Die Dame, die mindestens so gerne und schnell redet, wie sie denkt, sprudelt nur so vor kreativem Kopfchaos, von dem ihr Umfeld selten verschont bleibt. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit pointierter Artikulation ihre Waffe. Schokolade ihr Laster. Bei Mode und Literatur setzt ihr Verstand nur zu gerne aus.