Trendwatch I MBFWNY AW14

laura
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fashion
Von féminin bis lässig
Bilder via MBFWNY & Style.com

Wir präsentieren Teil Zwei unseres New York-Motto-Tages und widmen uns der Mode. Schließlich gehören die halbjährlichen Shows in Big Apple neben Paris zu den relvantesten der Modebranche. Das wissen wir nicht erst seit Frank Sinatra, der einst trällerte: „If you can make it here, you can make it everywhere“. Da die Liste der Designer dementsprechend aber doch ziemlich lang ist, haben wir beschlossen ein wenig Ordnung in den Berg an Eindrücken zu bringen und euch ein paar der wichtigsten Trends für die kommende Herbst-/Wintersaison zu präsentieren.

And here we go!

 

Schwingende Röcke:

 

Nachdem uns schwingende Röcke (und Kleider) in A-Form eigentlich schon seit dem letzten Winter begleiten, erlebt der Hype um die feminine Optik in der kommenden kalten Jahreszeit ein absolutes Hoch. Neben Midilänge begegnen uns vor allem Variationen mit Kellerfalten, Plissee und Rüschenvolants. Feste Wollstoffe und Denim geben den Röcken Form, Neopren sorgt dagegen für eine sportliche Optik, während zart fließende Seide entsprechende Kontraste setzt. Besonders begeistert hat uns die Kollektion von The Row. Mary-Kate und Ashley Olsen beweisen einfach mehr, das Gemütlichkeit, Oversize und feminine Note sich absolut nicht ausschließen müssen.

 

1: Marc by Marc Jacobs; 2: The Row; 3: Hugo Boss

 

1&3: Crosby Derek Lam; 2: Rowley

 

 

Wide-Leg:

 

Wer es lieber lässig mag, der dürfte sich über den zweiten großen Trend aus New York freuen. Um Wide-Leg-Trousers als Gegenentwurf zu den mädchenhaften Röcken kommen wir im nächsten Herbst nämlich ebenfalls nicht herum. Von Phillip Lim, über Karen Walker bis zu Rodebjer: Das Hosenbein sitzt locker und wird am besten zu Sweater, Blazer oder Kurzjacke kombiniert. Die Materialien reichen auch hier wieder von festeren Wollstoffen bis zu Neopren. Leder verleiht dem Ganzen eine bisher völlig neue Optik.

 

 

1: 3.1 Phillip Lim; 2: Band of Outsiders; 3: Marc by Marc Jacobs

 

Und wer sich zunächst eher langam an die neue Weite herantrauen will, dem empfehlen wir zum Einstieg, eine Art Zwischenmodell. Denn im kommenden Herbst/Winter macht die A-Linie auch vor den Hosen nicht halt. Wir finden´s spannend, vor allem wenn man es wie bei  Band of Outsiders als Zweiteilerlook trägt. Der Rest kann aber ebenfalls beruhigt sein, der auch die gerade Linie bleibt uns erhalten, wie Opening Ceremony beweist.

 

 

Blau:

 

Farblich wechseln die Kollektionen zwischen gedeckten Nuancen und knalligen Tönen. Besonders auffällig, der Hang zu leuchtendem Blau, der uns ja bereits auf der Berliner Modewoche begeistert hatte. Egal ob herrliches Yves-Klein-Blau, dunkles Denim oder zartes Hellblau, nahezu jeder Designer bringt diese Töne irgendwo unter.

 

1&3: Karen Walker; 2: Tibi

 

1: DKNY; 2: Proenza Schouler; 3: Marc by Marc Jacobs

 

Layering:

 

Und last but not least, bleibt uns einer unserer persönlichen All-Time-Favourites erhalten. Layering sorgt auch weiterhin dafür, dass wir es bei eisigen Temperaturen schön warm haben und bei spontantem Wetterumschwung noch einmal die ein oder andere Schicht ablegen können. Neben dem fast schon obligatorischen Mix aus Sweater und Bluse präsentiert uns Vera Wang das Comeback des Pullunders, während der Lagenlook bei Tibi fast schon auf die Spitze getrieben ist, wenn unter dem Rock die Hose durchblitzt. Ob sich das am Ende auf der Straße tatsächlich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten, ein paar Mutige hatten wir vor einer Weile aber dann doch schon einmal gspottet.

 

1&3: Vera Wang; 2. DKNY

 

Außerdem dürfen wir uns im kommenden Herbst/Winter außerdem freuen auf: Logos und Slogans als Prints, die 90er, Rollkragen, Karomuster, den Bund in der Taille, Sportlichkeit, Stiefel und das ein oder andere Blumenmuster.
 

    AUTHOR:
    LAURA SODANO

    Lebe lieber ungewöhnlich.

    Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Was für die einen nach Schizophrenie par Exellence klingen mag, ist für sie selbstverständlich. Die Dame, die mindestens so gerne und schnell redet, wie sie denkt, sprudelt nur so vor kreativem Kopfchaos, von dem ihr Umfeld selten verschont bleibt. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit pointierter Artikulation ihre Waffe. Schokolade ihr Laster. Bei Mode und Literatur setzt ihr Verstand nur zu gerne aus.