MBFWB | Lena Hoschek SS15

laura
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Frauenpower trifft 50ies trifft Afrikanische Lebensfreude
© Mercedes-Benz Fashion

Den 50ies Chic sind wir von Lena Hoschek ja bereits gewohnt. Ebenso die herrlich lässige Rockabilly Attitüde. Doch stets für eine kreative Überraschung gut, verzückt uns die österreichische Designerin im kommenden Frühjahr/Sommer 2015 mit einer ordentlichen Portion afrikanischer Lebensfreude und liefert damit zusammen mit Julian Zigerli einen grandiosen Auftakt zur Mercedes Benz Fashion Week Berlin ab. Ethnomuster, bunte Kopftücher und opulenter Schmuck ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Kollektion. Sie sorgen für ordentlich Glamour auf dem sonst so zurückhaltenden Laufsteg der Hauptstadt.  Gleiches gilt für die wunderbaren Flechtfrisuren, die in liebevoller Detailarbeit vom Haaransatz an eingearbeitet und kunstvoll auf dem Kopf drapiert sind. Knallige Farben, allen voran leuchtendes Sonnengelb, knalliges Rot und frisches Grün sind Ton angebend, während Schwarz, Creme und Blau zusammen mit dunkler Beere für einen optischen Kontrast sorgen. Munter schwingen die für Frau Hoschek so typischen Petticoats im Takt der Musik. Doch auch für die schmale Silhouette hat die Dame durchaus ein Händchen, wie ihre Etuikleider beweisen. Die schmalen Schnitte schmiegen sich beinahe perfekt an den Körper der Models an, ohne dabei an Eleganz einzubüßen.

 


Keine Frage, hier steht Weiblichkeit in all ihren Facetten im Fokus und die wird bis ins letzte Detail zelebriert. Mal verspielt, mal sexy, dabei aber stets selbstbewusst und mit einer ordentlichen Portion Power und Lebensfreude, so soll Frau im Frühjahr/Sommer 2015 auf die Straße treten. Eine Message, die wir nur unterschreiben können. Denn starke Frauen, die sich nichts gefallen lassen und das Leben ebenso wie ihre Weiblichkeit genießen, sind am Ende des Tages jene, die auch uns immer wieder aufs Neue faszinieren und inspirieren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    AUTHOR:
    LAURA SODANO

    Lebe lieber ungewöhnlich.

    Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Was für die einen nach Schizophrenie par Exellence klingen mag, ist für sie selbstverständlich. Die Dame, die mindestens so gerne und schnell redet, wie sie denkt, sprudelt nur so vor kreativem Kopfchaos, von dem ihr Umfeld selten verschont bleibt. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit pointierter Artikulation ihre Waffe. Schokolade ihr Laster. Bei Mode und Literatur setzt ihr Verstand nur zu gerne aus.