Instamag #98 - UNSERE WOCHE IN BILDERN

laura
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Das Leben ist entweder eine Achterbahn oder eine Zuckerbude.

Manche Wochen gleichen einer Achterbahnfahrt und ich rede hierbei nicht von der Kinderbahn, bei der es ein paar Mal auf und ab geht, sondern von der richtig harten Nummer mit Kopfüberfahrt, Loopings und so. Eigentlich muss dazu nicht einmal wirklich etwas Tragendes passieren. Vielmehr sind es oft die kleinen Dinge – eine unbedachte Äußerung eines Herzmenschen, ein Streit oder schlicht die Abwesenheit des Anderen, die unseren Alltag aus den Angeln heben, uns ins Straucheln bringen und uns aus der Bahn zu werfen drohen. Drumherum dreht sich die Welt weiter, als wäre nichts gewesen, was es einem zusätzlich schwer macht, sich zu verkriechen. Diese Phasen kennt wohl jeder. Genauso wie den Moment, mit dem auf einmal wieder alles in Ordnung scheint, die dunklen Wolken sich verzogen haben und die Harmonie zurückkehrt. Das kommt meist ganz unerwartet. Heute hast du die Welt noch verdammt und morgen erscheinen Sorgen und Traurigkeit schon wieder wie ein schlechter Film, der da vor deinem inneren Auge abgelaufen ist. Trotzdem bleibt das Misstrauen, ein ungutes Gefühl, das einem einreden will, die Ruhe sei ohnehin nicht von Dauer. Man wartet auf den nächsten Schlag, mit dem das Kartenhaus dieses Mal vielleicht sogar ganz in sich zusammenfällt. Doch wieso eigentlich? Macht man sich das Leben damit letzten Endes nicht eigentlich nur selbst schwer?

 

In diesen Situationen hilft es durchzuatmen. Kurz innehalten; versuchen, das Treiben von außen zu betrachten und vielleicht stellt man genau dann fest, dass manche Probleme einfach hausgemacht sind. Wir stecken in unserer eigenen Haut. Manchmal zu sehr. Deshalb provozieren wir hin und wieder auch Reaktionen bei unserem Gegenüber, die wir, sobald uns der Boomerang erst einmal getroffen hat, zunächst gar nicht wirklich nachvollziehen können. Am Ende des Tages sind es aber genau die oben genannten Herzmenschen, die uns all unsere Macken verzeihen, uns in den Arm nehmen und einfach auch mal ehrlich sagen, dass wir die Klappe halten sollen. Und sollten sie uns doch einmal zeitweise abhanden kommen, bleibt immer noch die Notfalltaktik: Tee trinken, einmummeln und die Welt einfach einmal alleine rotieren lassen.

 

Kleinen und großen Seelenbalsam gab es in dieser Woche auch bei den anderen SM-Girls reichlich. Sandra setzte neben Tee, Lektüre und gutem Essem, auf ein wenig Beauty aus dem eigenen Kosmetikschränkchen. Lari tat es ihr gleich und wir sind ziemlich auf ihre neue Haarfarbe gespannt. Auch Lola mutierte in dieser Woche zur Leseratte. Dazu gab es Konzertfreuden und Möbelstöberei. Mika hingegen schlemmte und schlemmt sich wahrscheinlich noch durch die Berliner Kaffeehauslandschaft. Und meine Wenigkeit, die himmelte erst einmal den Herzmann beim Konzert zwischen Dinos und Urzeitelefanten an, ehe sie mit Supermarktmacarons im Gepäck einen kleinen Abstecher nach Hamburg machte.


Bleibt eigentlich nur noch die Frage, was die nächste Woche bringen wird. Bis dahin lehnen wir uns aber erst einmal gemütlich zurück und genießen faul den Sonntag!

 

Lola | @lola_loud

 

#1 Trödeln.
#2 Kurmuschel.
#3 Start your day right.
#4 Saturday I'm in love with Erlend Øye.

 

 

Sandra | @___sandramarie

 

#1 Addicted.
#2 Sick and tired.
#3 Buch- und Pizzaliebe.
#4 Nie wieder was Anderes auf meiner Haut.

 

 

Lari | @endofdaze

 

#1 Endlich wieder in Cafés rumlungern!
#2 Ein bisschen Neues zum Schmökern.
#3 Herbst kommt jetzt auch auf den Kopf.
#4 Thai Curry geht immer.

 

 

Mika | @bonnieandkleidblog

 

#1 Late Night Cake.
#2 Kaffeemitte.
#3 A Donut a Day...
#4 Kaffeebar.

 

 

Laura | @laura_nanatique

 

#1 Nachts im Museum mit NEWMEN.

#2 Bloggerklischee & Selbstversuch: Supermarkt-Macarons.

#3 Hallo Hamburg!

#4 Schlicht mit Perlmutt & Bobbel.

 

    AUTHOR:
    LAURA SODANO

    Lebe lieber ungewöhnlich.

    Mode. (Pop-)Kultur. Feminismus. Was für die einen nach Schizophrenie par Exellence klingen mag, ist für sie selbstverständlich. Die Dame, die mindestens so gerne und schnell redet, wie sie denkt, sprudelt nur so vor kreativem Kopfchaos, von dem ihr Umfeld selten verschont bleibt. Sprache ist ihr Medium. Das nuancierte Spiel mit pointierter Artikulation ihre Waffe. Schokolade ihr Laster. Bei Mode und Literatur setzt ihr Verstand nur zu gerne aus.