DD | Electronic Beats Festival

lola
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Win, Win, Win!

In Sachsen liegt der Hund begraben. Da gibt es außer komisch sprechenden Menschen von Hintergestern, Christstollen, Erzgebirgischer Handwerkskunst, aufstrebenden Gegenden in einer ganz bestimmten Stadt und der Band Kraftklub nichts Spektakuläres. Dann sind so die Vorurteile, mit denen ich mich als waschechte Sächsin und Wahlleipzigerin Tag für Tag konfrontiert sehe. Das erste Vorurteil wird bereits widerlegt, wenn ich anfange, den Mund aufzumachen. "Du bist aus Sachsen? Das hört man ja (fast) gar nicht!" - nein, natürlich nicht. Wenn ich mir Mühe gebe, dann kann ich meinen linguistischen Ursprung ziemlich sicher verbergen. Und auch alle anderen Vorurteile kann ich ohne Weiteres entkräften. 

 

Hier soll also nichts los sein? Gut, das stimmt manchmal. Selten. Im November ist zum Beispiel ziemlich viel los, denn die Electronic Beats Festivalreihe der Telekom kommt nach Dresden und macht am 10. November Halt im Alten Schlachthof. Und wir sind mit vor Ort! Das Line-Up ist nämlich erste Sahne, geht runter wie Öl und das können wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen: Woodkid, Mount Kimbie und Sizarr. Oha, richtig gelesen. Das Beste an allem? Es gibt immer noch Tickets! Die könnt ihr über www.eventim.de und www.electronicbeats.net bestellen. 20€ Roundabout im VVK finden wir dabei mehr als geschenkt. 

 

 

Sizarr

Die Band aus Landau, die sich 2009 gefunden hat, mixt mit Punk-Roots im Rücken alles, was in den bandeigenen Kosmos zwischen tanzbarem Indie und Alternative passt. Das Trio nutzt dazu vor allem Gitarren, Drums, Synthesizer, Loops und Samples, die sich zusammen mit der unverkennbar klaren Stimme von Sänger Deaf Sty zwischen vertraut und anders bewegen. Mit den Songs „Boarding Time“ und „Purple Fried“ haben sie es nun auch hochverdient ins Radio geschafft. Auf dem vergangenen Melt! habe ich persönlich die Band nur auf einen kurzen Sprung von Bühne zu Bühne sehen können. Das Trio war allerdings so gut, dass ich dann allerdings bei "Run Dry" hängengeblieben bin und beinahe den eigentlich geplanten Act verpasst hätte. Dieses Mal dann in voller Länge und mit ungeteilter Aufmerksamkeit meinerseits, yay. 

 

 

 

Mount Kimbie

Der Sound von Kai Campos und Dom Maker platziert sich gekonnt zwischen Dubstep und Minimal, schreckt jedoch vor keinem Genre zurück und gönnt sich somit immer wieder einen frischen Klangimpuls. Das Debüt „Crooks & Lovers“ begeisterte die Musikpresse, genauso wie die Liebhaber elektronischer Klang-Collagen. Live waren Mount Kimbie viel mit James Blake unterwegs, der in den Anfangstagen der Band noch ein festes Live-Mitglied der Band war. Nach diversen Remix-Aufträgen für Foals und The xx, erschien in diesem Jahr mit „Cold Spring Fault Less Youth“ das zweite Album der Post-Dubstep-Erfinder. 

 

 

 

Woodkid

Als weiterer Hauptact wird an diesem Abend Woodkid aus Frankreich für atmosphärische Klänge im Saal sorgen. Sein Song „Iron“ wurde zum YouTube-Hit mit inzwischen 18 Millionen Klicks, sein Debüt-Album „The Golden Age“ landete in den Top-10 der deutschen Albumcharts. Yoann Lemoine hat vor seinem Solo-Projekt bereits als erfolgreicher Filmemacher und Grafikdesigner gearbeitet und Musikvideos für Lana Del Rey, Rihanna und Drake entworfen. Für die vergangene Herbst-/Winterkollektion "A Soldier On My Own" ließ sich Dior Homme sogar von Woodkids "Iron" inspirieren, das auch als Song für die Laufstegshow diente. 

 

Wer gern Geld sparen und sein Glück bei einem Gewinnspiel versuchen möchte, ist bei uns an der richtigen Adresse - denn wir verlosen 1x 2 Karten für das Festival! Wie das geht? Hier die Kurzanleitung:

 

1. Gebt uns einen Daumen auf Facebook

2. Hinterlasst hier bis zum Sonntag, den 20. Oktober 2013, ein Kommentar mit eurem Namen und gültiger E-Mail-Adresse.

 

Wir drücken allen Teilnehmern fleißig die Daumen! 

 

    AUTHOR:
    LOLA

    Modemädchen durch und durch.

    Minimal Chic und New Sports ist ihr Metier, über Normcore und andere Phänomene der Mode kann sie nickend Romane erzählen und trotz Totalausfall beim Anblick der neuesten Laufstegbilder und Lookbooks ist die Dame nicht auf das Köpfchen gefallen. Lola liebt Kopenhagen und Kafka, hat eine Schwäche für Männermode und Musikhits, ist aber auch für Kunst und Kitsch zu haben.